Europäischer Tag der Sprachen 2018 in Uetze

Das erste länderübergreifende, gemeinsame Projekt war die Gestaltung des Tages der europäischen Sprachen am 26. September: „Are you F.I.T. for European Languages?“. Es wurde eine Präsentation erstellt, die in allen 9., 10. und 11. Klassen gezeigt wurde. 2001 wurde dieser Tag vom Europarat eingeführt, um die sprachliche Vielfalt und damit das bessere Verständnis zwischen den Kulturen und das kulturelle Erbe Europas zu fördern. Das Beherrschen mehrerer Sprachen kann Jugendliche motivieren, in einem anderen europäischen Land zu studieren oder zu arbeiten. Die Präsentation stellt u.a. Palindrome (Wörter, die rückwärts gelesen denselben Text ergeben) oder das längste Wort in den Projektsprachen vor, wobei Deutsch nicht zu schlagen ist (Grundstücksverkehrsgenehmigungszuständigkeitsübertragungsverordnung). Des Weiteren wurde an jede Klassenzimmertür ein Wort in vier europäischen Sprachen und in der Pausenhalle Europaflaggen angebracht, um auf den Tag der europäischen Sprachen aufmerksam zu machen. Ein ganz besonderer Beitrag zu „Are you F.I.T. for European Languages?“ ist ein kleiner Film, den die Schüler/innen des Projekts erstellt haben. Darin sagen sie verschiedene Wörter auf Deutsch, Niederländisch, Bulgarisch, Lettisch (= den Projektsprachen), Englisch, Latein, Französisch und Spanisch (= den Sprachen, die man am Gymnasium Unter den Eichen lernen kann). Die jeweiligen Sprecher/innen haben die jeweilige Landesflagge übers ganze Gesicht geschminkt! Kevin Ortmann, Nico Meinecke und Benjamin Clooth aus dem 10. Jahrgang erarbeiten für das Projekt die Homepage „fitforeurope.net“, welche über das Projekt und die Partnerschulen informiert sowie einen Blog mit Erfahrungsberichten pflegt. Im Laufe dieses Projekts werden nationale und internationale Bildungswege erschlossen und als Chance für die eigene Entwicklung wahrgenommen. So erweitern die Jugendlichen über den nationalen Arbeitsmarkt hinaus durch Interesse und Eigeninitiative ihre Studien- und Berufsperspektiven. Hinzu kommt, dass die Begegnung und die Kooperation mit Schüler/innen anderer Nationen zu Verständnis, Toleranz und Wertschätzung anderer Kulturen und damit zur Verankerung des europäischen Gedankens „united in diversity“ führt.