Focused, Interested, Tolerant

F.I.T. for Europe

… unser Projekttitel weist den Weg

Schulen aus Bulgarien, Deutschland, Lettland und den Niederlanden bilden ein Team in der EU.

Karte FIT_2

Beweggründe und Ziele des Projeks
  • Die Chance für junge Menschen in Deutschland und Europa eine attraktive und herausfordernde Beschäftigung zu finden und sich im Bereich neuer Berufsfelder zu orientieren, wird in einer immer komplexer werdenden Berufswelt zunehmend schwieriger. Es hängt nicht nur von der Qualität der Ausbildung ab, sondern auch in hohem Maße von Eigeninitiative und von verschiedenen anderen Schlüsselqualifikationen wie z.B. Leistungsbereitschaft, Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität, Urteilsvermögen und der Bereitschaft zu lebenslangem Lernen, eine gesunde Work-Life-Balance herzustellen. Die heutige Lebenswelt der Jugendlichen, die durch Überschuss, materielle Lebensorientierung und häufig kritiklosem Medienkonsum geprägt ist, führt jedoch im Gegenteil zunehmend zu einer passiven scheinbar unreflektierten Haltung. Es ist zu beobachten, dass viele Jugendliche es versäumen, sich rechtzeitig mit möglichen beruflichen Perspektive bewusst auseinander zu setzten, die eigenen Fähigkeiten zu erkennen und die berufliche Zukunft – sei es Studium oder Beruf – aktiv zu planen und zu gestalten. Um dieser Entwicklung entgegen zu wirken, die Jugendlichen auf die Herausforderungen des europäischen Arbeitsmarktes vorzubereiten und für einen reflektierten sind gezielte Maßnahmen erforderlich. Mit unserem Projekt „Focused – Interested – Tolerant – F.I.T. für Europe“ wollen wir SchülerInnen (zwischen 15 und 17 Jahren) ermutigen, die Notwendigkeit von Eigeninitiative zu erkennen, an ihren persönlichen Stärken zu arbeiten, ihren Horizont durch interkulturellen Dialog zu erweitern und so ihre eigene Zukunft mit Blick auf Europa zu entwickeln. Voraussetzungen und Strukturen der beruflichen Bildung und des Studiums nach Beendigung der Schulausbildung – nicht nur national, sondern europaweit – zu verstehen, ermöglicht es den Jugendlichen Chancen und persönliche Perspektiven zu erkennen. Eine gemeinsame Projektarbeit mit transnationalen Partnerschulen eröffnet die Möglichkeit von den vorhandenen Konzepten zur Berufs- und Studienvorbereitung zu profitieren, eigene Pläne zu ergänzen und neue Strategien zu erarbeiten. Aufgrund der Tatsache, dass die im Projekt involvierten SchülerInnen an vielfältigen Aufgaben bei der Organisation und Durchführung des Projektes aktiv beteiligt sind, werden die erforderlichen Kompetenzen wie Eigeninitiative, Toleranz, Kooperationsfähigkeit und Verantwortung, aber auch die Erhöhung der Sprachkompetenz durch die Projektarbeit selbst gefördert. Die Herausforderung in Zeiten erstarkenden Nationalbewusstseins besteht darin – auf der vorhandenen Basis wirtschaftlicher und sozialer Stabilität – jungen Menschen den europäischen Gedanken „united in diversity“ nahezubringen. Daher ist es wichtig, dass sowohl die Schüler als auch die beteiligten Kollegen als Multiplikatoren für die Erfahrung, Erkenntnisse und Einsichten aus dem Projekt fungieren.